18. Dezember 2021

Wunder

Mit langem Atem

Matthias Hui, 26. August 2026
Neue Wege 5.26

«100 Jahre Neue Wege» im Jahr 2006 war keine Wegmarke zum Ausruhen. Auch wenn der Kompass bleibt: In den letzten zwei Jahrzehnten ist bei unserer Zeitschrift fast alles in Bewegung geraten. Wohin die Reise führt, ist offen.

Die Neuen Wege sind eine Zeitschrift mit langem Atem. Ich bin seit dreizehn, vierzehn Jahren mit dabei. Das ist gerade mal ein gutes Zehntel der Wegstrecke bis dato. Ich bin Teil eines Kollektivs, in einer Dreierleitung, mit einer grossen Redaktion und einem erneuerten Vorstand der Trägerschaft «Freund*innen der Neuen Wege». Dazu gesellen sich die Grafiker*innen von Bonbon, die Drucker*innen von Printoset, die Administration, das Lektorat, die Buchhaltung. In diesem «Wir» haben wir in jüngerer Zeit immer wieder festgehalten, wenn etwas zum ersten Mal in 120 Jahren Geschichte der Neuen Wege passierte. Zum Teil waren wir reichlich spät dran, zum Teil waren wir der Zeit einen Schritt voraus. Wir haben bei jedem Schritt gestaunt, das Projekt in Reibung weiterentwickelt, uns zusammen verändert und darüber auch die Augen verdreht.

Eine Premiere nach der anderen

Zum ersten Mal in diesem 21. Jahrhundert: geschlechtergerechte Sprache in sich verändernden Geschlechterverhältnissen, zuerst mit Binnen-I, dann mit Asterisk*. Zum ersten Mal eine Pensionskasse für die Mitarbeitenden, zum ersten Mal Elternzeit. Neu entstanden sind eine umfassende Website, Auftritte auf Facebook, Instagram, LinkedIn, ein regelmässiger Newsletter. Plötzlich waren Menschen unter 30 in der Leitung. Zum ersten Mal digitale Sitzungen, gar Redaktionsleitungssitzungen, bei denen eine Person von ihrem Wohn- und Arbeitsort Kloster zugeschaltet ist. Neu geschaffen wurde eine Stelle für Öffentlichkeitsarbeit, in der jüngsten Ausschreibung auch mit «Community Management» bezeichnet. Ein hochprofessionelles Korrektorat wurde eingerichtet. Zum ersten Mal kein monatliches Erscheinen mehr. Zum ersten Mal nach Jahrzehnten die Titelseiten abwechslungsreich bunt gestaltet und nicht mehr einheitlich rot (trotz der später revidierten Aussage eines sozialistisch-katholischen Redaktionsmitglieds: «Nur über meine Leiche!»). Zum ersten Mal permanent Schwerpunktausgaben, und dabei das Vorwagen in neue Gefilde – etwa mit einem Schwerpunkt gschämig zum Affekt der Scham oder Tier.Befreiung.Theologie zu Tierethik.

Stärker als früher kamen historische Pionierinnen der Neuen Wege (Margarete Susman, Clara Ragaz) voll in den inhaltlichen Fokus. Als neue Veranstaltungsform entstanden Wanderungen mit den Neuen Wegen – auf Spuren von religiösen Sozialist*innen in Graubünden, zu den Schauplätzen aufständischer Bäuer*innen und Täufer*innen im Zürcher Oberland und auf dem einen Kilometer Welt der Berner Effingerstrasse. Zum ersten Mal wurde ein Neue Wege-Festival geschaffen, hope.fight.love, mit vielen Begegnungen, lebendigen Diskussionen, tanzbarer Musik. Jetzt gibt es Menschen mit muslimischem Hintergrund in der Redaktionsleitung, in der Grossen Redaktion und als Autor*innen der Kolumnen. Zum ersten Mal tagt der Vorstand ohne Präsidium. Zum ersten Mal machen in Vorstand und Redaktion Mitglieder mit festem Wohnort Deutschland mit. Irgendwann wurde zum ersten Mal ein Interview mit KI-Tools transkribiert. Das sind alles Premieren und Entwicklungen, die über die nach wie vor sehr lesenswerte, abwechslungsreiche und 440 Seiten starke Bestandesaufnahme zu 100 Jahren Neue Wege mit dem Titel Für die Freiheit des Wortes, geschrieben von Willy Spieler, Stefan Howald und Ruedi Brassel-Moser (Zürich 2009)1, hinausgehen.

Untertitel erzählen Geschichte

Die Zeitschrift Neue Wege versteht sich verwurzelt in ihrer Tradition. Gleichzeitig ist sie geprägt vom Versuch, die Geschichte, in Erinnerung daran, ständig weiterzuschreiben und zu transformieren. Das lässt sich an den unscheinbaren Veränderungen ihres Untertitels ablesen. Bei einer Zeitschrift mit einem derart gewichtig daherkommenden Übertitel stehen vermutlich immer lange Diskussionen und Einigungsprozesse hinter der Änderung eines Untertitels. Es braucht einen triftigen Grund dafür. In der Ära von Redaktor Willy Spieler zwischen 1977 bis 2007 änderte sich der Untertitel zuerst von Zeitkritische Monatsblätter in Beiträge zu Christentum und Sozialismus, womit sich das Heft wieder stärker in seiner eigenen Geschichte und gleichzeitig in der damals relevanten Bewegung «Christen für den Sozialismus» verortete. Einige Jahre später wurde daraus, mit noch stärkerem historischen und gleichzeitig interreligiösem, weniger auf das Christentum fixierten Bezug, die Zeitschrift des Religiösen Sozialismus. Ab 2008 hiess der Untertitel in grösserer Offenheit und formal ebenfalls an seiner Vorgeschichte anknüpfend Beiträge zu Religion und Sozialismus. Mit dem grundlegenden Relaunch des Hefts 2018 wurde das Zusammendenken von Religion und Sozialismus wieder um die Dimension der Kritik erweitert; prägnant drückt sich das damit heute in der kreisförmigen Anordnung der drei Begriffe aus – alles ist aufeinander bezogen: Selbstkritik und Gesellschafts- und Herrschaftskritik bedingen einander; Kritik mit Religion und Kritik der Religion sind zwei Seiten derselben Medaille; Kritik ist eine Kunst, und auch Kunst – von Poesie bis zur heute regelmässigen Bildstrecke im Heft – ist Kritik.

Neue Wege tragen die permanente Veränderung im Namen. Das unterscheidet unseren Medientitel von einer Neuen Zürcher Zeitung oder einer Neuen Revue. Genau genommen rufen wir schon im Titel zum Aufbruch auf und damit zur Veränderung der Verhältnisse in dieser Welt. Damit verschränkt wollen die Neuen Wege ermutigen zur Veränderung von eigenen Lebenswegen, von ausgetretenen Pfaden der Gruppen, Religionsgemeinschaften, Parteien oder Organisationen, denen wir uns zugehörig fühlen. Neue Wege entstehen nur, wenn die älteren immer wieder verlassen – was nicht heisst: vergessen – werden. Die Zeitschrift erlebte in den 1970er und 1980er Jahren dank Redaktor Willy Spieler und seiner Crew ein Allzeithoch nach dem Zweiten Weltkrieg, was Abozahlen und öffentliche Wahrnehmung betrifft. Es waren Zeiten sich ausbreitender Befreiungstheologie und neuer politischer Bewegungen auch in der Schweiz. Allerdings sind einige Organisationen und Projekte, auch Medien, aus jener Zeit mit dem Altwerden der Pionier*innen und je nachdem noch einer nachfolgenden Generation wieder verschwunden. Die Neuen Wege haben es in den letzten Jahren geschafft, zum Generationenprojekt zu werden, an dem Menschen zwischen 25 und 75 auf Augenhöhe aktiv beteiligt sind, voneinander einiges abschauen und sich gegenseitig nicht wenig abverlangen: im theoretischen Diskurs und ganz persönlich, zum Beispiel gerade in Geschlechterfragen.

Einzigartige Verknüpfung

Eine weitere Form von heterogenem Leben eröffnet – und beansprucht – neue Wege: Unsere Gesellschaften sind religiös immer vielfältiger. Auch wenn die Säkularisierung in manchen Bereichen fortschreitet und Kirchen schrumpfen. Es gibt gerade heute progressive Menschen, die Themen im Spannungsfeld von linker Politik und spiritueller Verwurzelung artikulieren. Ihre Fragen werden vielfältiger, inspirierender, gleichzeitig persönlicher und vernehmbarer, je länger das 21. Jahrhundert dauert. Einige dieser Menschen – einige von uns – finden manchmal weder in politischen Zusammenhängen noch an religiösen Orten Verständnis und Verbündete für ihr Bedürfnis, zusammenzuhalten, was für sie zusammengehört: religiöse Sprache, Rituale und Utopien auf der einen, politische Analysen,  soziale Kämpfe, aktivistisches Scheitern und kollektives Aufstehen auf der anderen Seite. Die Neuen Wege wollen dafür ein Ort sein. Gerade auch für postmigrantische und in vielen Medien kaum repräsentierte Erfahrungen. Solche Räume öffnen in jüngerer Zeit Heftschwerpunkte wie Kollektive Zugehörigkeit, Erinnern für die Zukunft: Jenische, Sinti*zze und Rom*nja, Eritrea transnational oder Muslimisch, links, feministisch.

In den Neuen Wegen bestehen die Auseinandersetzungen an der Kreuzung von Politik, Gesellschaft und Religion schon seit 120 Jahren. Stimmen von 1914, von 1933 oder von 1968 hallen in diesem medialen Raum nach. Er kann und muss immer wieder ganz neu bespielt werden. Diese inhaltliche Verknüpfung von Religion, emanzipatorischer Politik und Kritik ist in der Publizistik der Schweiz einzigartig, im gesamten deutschsprachigen Raum ausserordentlich.

Anfang des 20. Jahrhunderts lag eine Zeitschrift als Kommunikationsmittel auf der Hand. Im 21. Jahrhundert immer noch eine gepflegte gedruckte Zeitschrift zu machen, ist ein Wagnis. Die Medienlandschaft verändert sich rasant. Wer liest noch lange Texte? Wer löst noch ein Abo? Was wollen wir auch digital veröffentlichen und damit breiter zugänglich machen? Die Neuen Wege stehen, mehr als früher, in enger Verbindung mit anderen Medien und ihren Journalist*innen. Sie sind ein aktives Mitglied des Verbands Medien mit Zukunft geworden, der medienpolitisch für unabhängigen Journalismus einsteht. Und seit diesem Jahr sind wir Teil von We.Publish, einem «Ökosystem unabhängiger Medien», das uns hilfreichen Zugang zu digitaler Infrastruktur und zu Branchenwissen vermittelt. Die redaktionelle Arbeit hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten der Digitalisierung enorm verändert. Wir erhalten viel weniger Texte, Vorträge, Predigten zugesandt. Die Schwerpunkte sind viel stärker kuratiert, wir gehen auf mögliche Autor*innen zu. Die Rahmenbedingungen bleiben prekär: Das Budget für angemessene Honorare, für vertiefte eigene Recherchen ist oft zu klein.

Alles verändert sich, aber einiges bleibt: Die Neuen Wege sind ein langsames Medium. Wir gehen jede einzelne Thematik, jede Ausgabe mit langem Atem an und produzieren über den Tag hinaus. Oder wir pflegen Bewährtes, wie die Publikation langer Gespräche. Darunter gibt es viele Perlen. Wie das Gespräch zwischen der Theologin Dorothee Sölle und der Emmentaler Arbeiterin und religiösen Sozialistin Hanni Schilt, das ursprünglich im damaligen Radio DRS erschien. Sölle sagte dort zum langen Atem in der Sprache der 1980er Jahre: «Bei den furchtbaren Niederlagen der Friedensbewegung habe ich am meisten von Arbeiter*innen gelernt, weil diese viel besser im Aushalten von Niederlagen sind, einen viel längeren Atem haben und von vornherein gar nicht so leichtsinnig auf Sieg setzen wie viele von den Bürgerlichen. Gerade wenn ich resigniert oder traurig bin oder mich ohnmächtig fühle, tut es gut, etwas von Arbeiter*innen zu hören, z. B. aus der Dritten Welt, die in ausweglosen Situationen weitermachen, weiterkämpfen, auch dann, wenn kein Erfolg abzusehen ist. Auch das hängt mit der menschlichen Würde zusammen, dass man etwas tut, weil man es tun muss, weil man sich sonst nicht mehr ins Gesicht gucken kann» (Neue Wege 11.1987, hier gendergerecht angepasst).

Prekäre Arbeit und eigene Zugehörigkeit

Dass sich die Arbeiten an den Neuen Wegen vervielfältigt haben, bildet sich in der notwendigen Erhöhung der Arbeitspensen ab. Die Neuen Wege sind ein parallel analoger wie digitaler Raum geworden, ein Ort für Reflexionen und Debatten mittels Texten, aber viel stärker als auch schon durch konkrete Begegnungen und Veranstaltungen. Das drückt sich auch in der Schaffung einer neuen Stelle aus, welche 2026 neben der Co-Redaktionsleitung als «Community Management, Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising» ausgeschrieben worden ist. Die heute bei den Neuen Wegen angestellten Personen verstehen die Tätigkeit bei den Neuen Wegen nicht als aufwendiges Hobby oder als Nebenjob. Es geht um professionelle Lohnarbeit, mit einem Monatslohn von 5500 Franken auf 100 Prozent allerdings weiterhin auf einem eher prekären Niveau. Das führt auch unter uns immer wieder zu Kurzatmigkeit, Stress, bohrenden Fragen der Vereinbarkeit dieses Berufs mit anderen Tätigkeiten und eigenen Bedürfnissen. Neben der Lohnarbeit eines kleinen Teams ist die ehrenamtliche Mitarbeit von Redaktion und Vorstand entscheidend dafür, dass die Neuen Wege auf diese Weise existieren. Es gibt in diesem Projekt in den letzten fünfzehn Jahren eine Bewegung hin zum Kollektiv, zur geteilten Verantwortung, die Neuen Wege zu tragen und in die Zukunft zu bringen. Dass sich Menschen für diese Aufgaben gewinnen lassen und Teil dieses Kollektiv werden, hat auch mit einem Bedürfnis nach Zugehörigkeit zu tun. Für viele von uns sind die Neuen Wege und die bei der Zusammenarbeit wachsenden Beziehungen ein Stück politisch-religiöser Heimat, für manche sind sie in dieser inhaltlichen Kombination alternativlos. In der vorangehenden Ära hatte eine zentrale Figur wie Willy Spieler Menschen um sich herum gruppiert, im Vorstand, in der damaligen Redaktionskommission, für das Layout oder die Administration. Die logische Folge für die Zeit danach war eine systematische Professionalisierung und breitere Abstützung der Arbeit. 

Das Projekt Neue Wege ist immer klein geblieben, in einer Nische, bei vielen Menschen nicht bekannt. Sein Potenzial liegt wohl in undogmatischen und pluralen Zugängen zu politischen und gesellschaftlichen Debatten. Es könnte paradoxerweise sogar die religiöse Grundierung der Arbeit sein, die es ermöglicht, diverse Zugänge zu einem Thema – künstlerische, wissenschaftliche, aktivistische und journalistische – an einem Ort zusammenzuführen. Unsere Zeitschrift ist zwischen sozialdemokratischen, marxistisch-kommunistischen und anarchistischen Traditionen des Sozialismus angesiedelt, sie zeichnet sich durch Ungebundenheit aus und einen gewissen Unwillen, alles auf einen ideologischen Punkt zu bringen. Gerade das ermöglicht es manchmal, verschiedene Formen von linker Politik – parteipolitisch gebundene wie ausserparlamentarische – je mit ihren Stärken miteinander ins Gespräch zu bringen. Die Neuen Wege sind dann in ihrer Rolle, wenn sie sich am Kreuzungspunkt von queerfeministischen, antirassistischen, klimapolitischen, gewerkschaftlichen, innerreligiösen und vielen anderen Kämpfen bewegen. In jedem Fall sind die Neuen Wege nie nur Journalismus. Sie möchten zur Gestaltung von Interventionen, Transformationen und Visionen beitragen und die Welt verändern.

Der längere Atem

Die letzten beiden Jahrzehnte, die jüngste Phase unserer Zeitschrift, waren historisch eine Zeit der multiplen Krisen und zunehmenden Katastrophen. Autoritäre Regimes mit faschistischen Orientierungen bilden immer stärker den Rahmen für einen entfesselten und zerstörerischen Digital-, Finanz- und Extraktionskapitalismus. Patriarchale und rassistische Dominanz, die leider nie verschwunden ist, kehrt an Orte zurück, wo wir sie einigermassen überwunden glaubten. Breite Aufbrüche wie die Klimagerechtigkeitsbewegung, die Black-Lives-Matter-Bewegung oder die grössten feministischen Streiks wie Ende der 2010er Jahre, die vielen von uns Mut und Gemeinschaft gaben, vermissen wir im Moment bitter. Auch wenn sich zum Beispiel in Bewegungen der Solidarität mit Palästina, in der Vorbereitung eines Care-Streiks 2027 oder in neuen linken Mobilisierungen wie in New York oder in der Linken in Deutschland Neues abzeichnet.

Unsere Zeit verlangt uns deshalb gerade jetzt einen langen Atem ab. Deshalb bleiben die Neuen Wege notwendig. Eine 95-jährige Leserin, die noch immer jede einzelne Ausgabe unserer Zeitschrift mit Verve kommentiert, erinnert mich immer wieder daran, dass wir in der Geschichte des Reiches Gottes und der Liebe stehen. Ihr tiefster Wunsch ist es, dass wir der aufkommenden Vorkriegsstimmung und dem Militarismus ein entschiedenes Nein entgegenhalten. Das ist der lange Atem mit Wurzeln im Antimilitarismus, im Antifaschismus von vor 100 Jahren.

Das ist der lange Atem, den wir nicht einfach herstellen, herbeischreiben und herbeiorganisieren können. Der lange Atem, der auch mit der Heiligen Geistkraft der biblischen Tradition zu tun hat. Der Theologe Huldrych Blanke brachte dies einst in unserer Zeitschrift nicht schlecht auf den Punkt: «Im Vertrauen auf Gottes längeren Atem und bewegt von diesem Atem verwandeln wir uns aus Mitläufer*innen der öffentlichen Meinung zu Vorläufer*innen der zukünftigen Stadt» (Neue Wege 3.1980, hier gendergerecht angepasst). Viva Neue Wege! ●

  1. Willy Spieler, Stefan Howald und Ruedi Brassel-Moser: Für die Freiheit des Wortes. Zürich, 2009.

  • Matthias Hui,

    *1962, ist Co-Redaktionsleiter der Neuen Wege, Theologe und Vorstandsmitglied der Schweizerischen Menschenrechtsinstitution SMRI.