Die aktuelle Weltlage bietet genügend Anlässe zu trauern. Gleichzeitig fehlen uns immer wieder Worte, Rituale und Räume, mit und in denen wir wirklich trauern können, kollektiv, aber auch für uns allein. Es scheint fast, als würden wir uns davor fürchten. Manchmal wirkt Trauer wie ein Tor zur Unterwelt. Doch gerade in Zeiten wie diesen ist die Kunst des Trauerns unabdingbar. Trauer kann uns die Möglichkeit geben, uns und die Welt zu spüren, ein Stück weit zu verstehen und uns zu bewegen. Sie ist ein wichtiger Teil des Lebendigseins. Wer und was ist überhaupt betrauerbar? Wie viel Platz darf Trauer einnehmen? Was geschieht, wenn wir ihr und uns diesen Raum geben?
Ein Gespräch über Trauer mit:
● Omar Ibrahim, Philosoph und Seelsorger
● Swantje Liebs, Religionswissenschaftlerin und Leiterin InfoRel
● Jonas Meier, reformierte Pfarrperson und Psychologiestudent
● Mia Ackermann, Spoken Word Artist
Veranstaltungskooperation mit InfoRel.